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AMK

Meldungen von Arzneimittelrisiken oder Beanstandungen bei der Überprüfung von Fertigarzneimitteln senden Sie bitte per

Berichtsbogen über unerwünschte Arzneimittelwirkungen
oder
Berichtsbogen über Verdachtsfälle auf Qualitätsmängel von Arzneimitteln

an
Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker
Unter den Linden 21
10117 Berlin
Tel.: 030/40004-552
Fax: 030/40004-553
E-Mail: amk(at)arzneimittelkommission.de

oder nutzen Sie einfach die Online-Berichtsbögen.

Der Berichtsbogen über Qualitätsmängel ist gleichzeitig der zuständigen Behörde, Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, Referat Pharmazie, zu übermitteln (Fax-Nr.: 0261-4041353).

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

Aktuelle Rote-Hand-Briefe und Archiv hier

Vorsicht gefälschte Rezepte!

Wie verhalten Sie sich bei Verdacht auf Rezeptfälschung?

Die gehäufte Meldung gefälschter Rezepte nimmt die Landesapothekerkammer zum Anlass um auf wichtige Verhaltensweisen aufmerksam zu machen. Nicht ohne Grund fordert die Apothekenbetriebsordnung vom Apotheker bei Verdacht auf Missbrauch die Abgabe von Arzneimitteln zu verweigern (§ 17 Abs. 8 ApBetrO). Häufig wird versucht mit Hilfe von Rezeptfälschungen an zentral wirksame Arzneimittel zu gelangen, daneben sind Anabolika und Analgetika sehr gefragt. Darüberhinaus droht bei der Bedienung eines gefälschten Rezeptes der Verlust des Vergütungsanspruchs gegenüber der Krankenkasse.

Sollte sich der Verdacht erhärten, sind je nach Situation folgende Verhaltensweisen in Betracht zu ziehen. Dabei gilt, dass der Schutz von Leib und Leben der Mitarbeiter in jeden Fall Vorrang hat. Wir bitten dies zu berücksichtigen.

  • Abgabeverweigerung, ggf. unter einem Vorwand (nicht an Lager, ...)
  • Sicherstellung von Beweisen (Personenbeschreibung, Rezept oder Kopie)
  • polizeiliche Anzeige "Verdacht auf Rezeptfälschung"
  • ggf. Nachricht an umliegende Apotheken - liegt im Ermessen
  • ggf. Info an die Landesapothekerkammer zum Zwecke der zentralen Sammlung, Sondierung, Bewertung der Bedeutsamkeit und um weitere Entscheidungen treffen zu können


Achtung: die Landesapothekerkammer und der Apothekerverband sind in diesem Prozess keine aktiven Stellen und können eine Weiterleitung der Verdachtsmeldung nur auf Anforderung der Polizei / Staatsanwaltschaft durchführen. Die Kernmaßnahmen bestehen daher in einer polizeilichem Meldung und Abgabeverweigerung.

 

Bei Unsicherheit und Fragen steht Ihnen Frau Doris Wettmann, Abteilung Recht / Dienstbereitschaft, Tel: 06131/27012-24, E-Mail: doris.wettmann(at)lak-rlp.de, bei der Landesapothekerkammer als Ansprechpartner zur Verfügung.

BKA warnt vor illegalem Arzneimittelhandel im Internet

Die Arzneimittelkriminalität und ahnungslose Bürger gefährden die Arzneimittelsicherheit erheblich. Hier finden Sie einen Leitfaden mit wertvollen Verhaltenstipps für Ihre Kunden. Weitere Hinweise gibt das BKA auf seiner Internetseite, wo Sie auch illegale Praktiken anzeigen können.

Des Weiteren hat auch die Landesapothekerkammer einen Flyer zum Thema "Arzneimittelfälschungen".

Antibiotika-Beratungsscheiben

... als überzeugende Hilfe bei der Kundenberatung

Prinzip: außen stehen diverse Antibiotika, darunter die verschiedenen Wirkstoffe mit Angaben zur Art der Einnahme und Dosierung. Außerdem Hinweise zu Wechselwirkungen und Allgemeines zur Einnahme vom Antibiotika.

Diese Scheibe können Sie zum Stückpreis von 1,50 € bei uns bestellen.

Aufbrauchfristen oraler Liquida nach Anbruch

Gemäß Arzneimittelgesetz sind alle Fertigarzneimittel mit einem offenen Verfalldatum gekennzeichnet. Aber wie lange sind die Präparate nach Anbruch haltbar? Der folgende Link führt Sie zu folgender Zusammenstellung:

Aufbrauchfristen oraler Liquida

Für die Richtigkeit der eingestellten Informationen kann keine Haftung übernommen werden.