Details

Dienstag, 28.11.2017 19:30 - 21:30
Die medikamentöse Behandlung der HCV-Infektion
Das Hepatitis-C-Virus ist ein einzelsträngiges RNA-Virus, das erst 1989 erstmals beschrie-ben wurde. Davor wurde eine Hepatitis, die durch dieses Virus verursacht wurde, als Non-A/Non-B-Hepatitis beschrieben. Ebenso wie für fast alle Viren mit einem RNA-Genom findet man auch beim Hepatitis-C-Virus eine hohe genomische Variabilität, die in sieben Genotypen (GT1 bis GT7) und 67 weiteren Subtypen strukturiert wird. Bis 2013 bestand die Standardtherapie der chronischen Hepatitis C aus einer Kombination von Peginterferon alfa (Pegasys, PegIntron) und Ribavirin (Copegus, Rebetol) über einen Zeitraum bis zu einem Jahr. Die neuen Hepatitis-C-Therapeutika haben dagegen durch ihre selektiven Angriffspunkte eine wesentlich stärkere Wirkung auf Hepatitis-C-Viren. Proteaseinhibitoren (Boceprevir, Telaprevir, Simeprevir) wirken auf Serinproteasen, Polymeraseinhibitoren (Sofosbuvir) auf RNA-abhängige RNA-Polymerasen und NS5A-Replikationsinhibitoren (Daclatasvir, Ledipasvir) auf das Phosphoprotein N
Referent(en):
Dingermann, Prof. Dr. Theodor
Lokalität:
56075 Koblenz Hochschule Koblenz, Neubau, Bereich II Konrad-Zuse-Str. 1
Zielgruppe:
Alle
Kostenbeitrag:
kein Beitrag
Kategorie:
3
Punkte:
3
Lernerfolgs-
kontrolle:
LEO - Die medikamentöse Behandlung der HCV-Infektion
Dienstag, 21.11.2017 - Dienstag, 09.01.2018
Karte: